Paris, gemacht nur für die Liebe!
Samstag, Januar 14, 2012
Wer jetzt wieder mit den Vorurteilen kommt, dass alle Franzosen ihre Nasen bis zum Himmel tragen, dass sowieso alles viel zu teuer in Paris ist und dass man nur Frosckschenkel zu essen bekommt, der sollte jetzt mal genau aufpassen. Paris im Sommer ist eine Erfahrung, die man niemals missen sollte! Wie ich darauf komme? Einer meiner Freundinnen hat das große Glück ab März ein Auslandsstudium dort zu absolvieren und ich werde mich garantiert bei ihr einnisten, um möglichst viel Pariser Flair einzuatmen!
In der Hauptstadt leben etwas mehr als 2 Millionen Menschen und in der Metropolenregion sogar mehr als 12 Millionen! Abgefahren oder? Zudem ist die Metropolenregion etwa so groß wie Schleswig-Holstein! Als Hauptstadt hat Paris gefühlte Millionen siebzehn Sehenswürdigkeiten zu bieten, die man alle mehr oder weniger sehen muss. Neben zahlreichen Theatern, Museen, Restaurants und Clubs hab ich mir mal von jedem eins rausgepickt, was unbedingt auf meiner Liste stehen muss.
Das Moulin Rouge – wer Revuetheater liebt ist hier richtig bedient! Das Moulin Rouge wurde 1889 eröffnet und hält sich bis heute mit seinen einzigartigen Cancan- und Chahut-Tänzerinnen.
Bei den Museen fällt es mir ziemlich schwer, mich zu beschränken, weil die Anzahl der wirklich wichtigen so erschreckend hoch ist, dass man eine Woche nur damit verbringen könnte, sich von Museum zu Museum zu angeln. Das Musée Picasso mit etwa 250 Werke aus all seinen Schaffensperioden steht ganz oben auf meiner Liste! Unter den Gemälden, Skulpturen befinden sich auch persönliche Sammlungen des Künstlers: hier findet man Paul Cézanne, Henri Matisse und Joan Míro.
Jetzt nennt mich bitte nicht skurril, aber Paris ist auch besonders wegen seiner zahlreichen Friedhöfe bekannt, auf denen wirklich große Persönlichkeiten ihren Frieden gefunden haben: der Cimetière de Montmatre im Norden, der Cimetière de Père Lachaise im Osten und der Cimetière deMontparnasse im Süden. Hier liegen Oscar Wilde, Satre und viele mehr. Also nichts gruseliges an einem Besuch auf dem Friedhof, um Oscar Wildes Kusswand zu bestaunen.
Da Paris auch bekannt ist aufgrund seiner Vielzahl an Restaurants, Bistros und Bäckereien, hier zwei, deren Köstlichkeiten man unbedingt probieren muss:
Das Tokyo Eat ist ein beliebter Szenetreff der Kunstavantgarde im Palais de Tokyo. Ungewöhnlicher Ort: mit seinen hohen Decken, rosa Kugellampen, die lustigerweise gleichzeitig Lautsprecher sind, und seinen bemalten Stühlen. Das Essen ist eine unglaublich gute Kombination aus französischer Küche mit Maritimen Touch ist überraschend gut (ca. 20-35 Euro). Während des Pariser Sommers wird auf der Terrasse diniert, während man den Traumblick auf die Seine und den Eifelturm genießt – perfekt für Touristen!13, Avenue du Président Wilson, 16. Arr., Métro: Iéna, Tel 4720 0029 tgl. ausser Mo 12-24 Uhr .
Das Les Papilles ”Bistroy” ist ein winziges Restaurant in einem Weinladen. Es gibt nichts à la carte! Dafür aber ein herrlich leckeres, täglich wechselndes und frisch zubereitetes Menü (30 Euro). Man sitzt eng aufeinander, das gehört dazu. Keiner ist etwas anderes! Und den vorzüglichen Wein kann man sich selbst in den Regalen aussuchen. Da dieses kleine Bistro sehr klein und sehr beliebt ist, bleibt einem nichts anderes zu tun, als unbedingt zu reservieren! 30, Rue Gay Lussac, 5. Arr., Métro: Luxembourg, Tel. 43 252079 tgl. ausser So 12-14 Uhr.
Während meiner Entdeckungstour durch die Pariser Vintagestores werde ich mal bei Angélina vorbeischauen und einen Milchkaffe genießen. Das kleine Cafe ist im altmodischen, aber sehr gemütlichen Stil eingerichtet und lädt als Ruheort zwischen dem hektischen Alltag eines Touristen ein, die Füße hoch zu legen!
Tags: Liebe, Moulin Rouge, Paris, Picasso
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