Hamburch – Stillstand ist was anderes.

Donnerstag, Mai 26, 2011

Weiter geht’s in mit unserer Deutschlandreihe. Diesmal die St. Paulische Hochburg und ihr besonderer Hafenflair. Bestimmt ist euch seit Soul Kitchen von Fatih Akin ein Begriff. Damit die Hamburger Perle für euch aber kein Begriff als solches mehr bleibt, stellen wir euch die Stadt des Nordens mal genauer vor.

Wer Urlaubsgefühl sucht, sollte an die Elbe: Sandstrand, Palmen, Wellengeplätscher und ein kühler Drink bei heißen, fetzigen Beats. Geht man die Beachclubmeile entlang, spürt man die Weltoffenheit und die Gastfreundschaft der Hanseaten. Man bekommt direkt Lust, sich von der Vielfalt der Stadt mit schwemmen zu lassen und ihre geheimsten Orte zu erobern.

Auf einem der HVV Schiffe (schiffern einen zwischen Sandtorhöft, U-Bahn Baumwall, Landungsbrücke, gleichnamige U-und S-Bahnstation) und Finkenwerder hin und her) kann man seinen Blick über die beeindruckende historische Speicherstadt, dem weltgrößten zusammenhängenden Lagerhauskomplex. Das moderne über 7400 ha große Hafengebiet muss man gesehen haben.

Zweiter Anlaufspunkt ist die Alster als großer See im Herzen Hamburgs. Dort flaniert man an Edelboutiquen vorbei und genießt die Architektur der Stadt, welche immer wieder durch kleine Fleeten und Kanäle durchbrochen wird. Eine kurze Verschnaufspause bieten die rund 2496 Brücken, um seine Beine baumeln lassen zu können. Hier wird der Kontrastreichtum der Stadt deutlich: kleine Boote auf der Alster, massive und riesige Kontainer an der Elbe. Historische Kontorbauten dicht neben modernen Glas- und Stahlkonstrukten.

Wer nicht einfach so durch die ruhigen Ecken Hamburgs schlendern möchte, sondern seinen Tag mit Action nicht voll genug packen kann, der ist natürlich herzlich willkommen am Kiez. Hier reiht sich Club an Club an Bar an Bar. Keiner kommt zu kurz.

Grossneumarkt als das neue Quartier der Kreativen ist ein Umschlagplatz für Galeristen, Kreativhandwerker und Gastronome mit spannender Küche.

Atelier Freier Fall

Designer

Wexstr. 35

http://www.atelier-freierfall.de

 

Akiko

Designer

Wexstr. 39

http://www.akiko-japan.de

Fernöstliche Accessoires treffen modernes Design

 

Galerie Kulturreich

Galerie

Wexstr. 28

Mo-Sa 11-18 Uhr, Sa 11-22 Uhr

http://www.kulturreich.de

Kunst und Kuchen. Galerie, Agentur, Galerie und Bistro. Ein herrliches Gesamtkonzept.

 

Jakob

Cafe

Steinwegpassage 4

Süßigkeiten, syrische Seide, Stoffe und Feinkost

 

Milchglas

Cafe

Alter Steinweg 11

Kaffeespezialitäten

 

Cotton Club

Jazzclub

Alter Steinweg 10

Seit mehr als 50 Jahren in Betrieb

Ottensen ist die italienische Kleinstadt an der Elbe. Alternativ, Edel, Ökologisch, Stylisch, auch hier wird das Viertel von Gegensätze beherrscht. Besonders junge Familien fühlen sich von der Ruhe und Gelassenheit angezogen.

Geheimadresse:

Klamottensen

Secondhand

Kleine Rainstraße 6

Secondhandklamotten mit Kaffee und frischen Waffeln ganiert

http://www.klamottensen.de

 

Allgemein:

Ausgehen:

Wer hier einen drauf machen will hält sich am besten an die Viertel Ottensen und St. Pauli. (für Elektrofans ist der Club Übel & Gefährlich ein Muss)

Zum Essen:

Eigentlich gibt’s in Hamburg an jeder Ecke ne richtig gute, fettige Currywurst. Für den Hunger der etwas anderen Art sind folgende Locations zu empfehlen:

Laurent

Stadtteil: Altona

Kulinarisches Feuerwerk

Henssler & Henssler

Stadtteil: Altona

Elbenpanorama, kreischende Möwen, tutende Schiffe. Perfekte Hafenstimmung und sehr gute Küche.

K & K Kochbar

Stadtteil: Rotherbaum

Eine kulinarische Reise durch die exzellente Küche des Bastian Falkenroth.

54 Grad Nord

Stadtteil: Uhlenhorst

Norddeutsche Spezialitäten im stilvollen Souterrain

Saal II

Stadtteil: St. Pauli

Erfrischend einfache Pfannkuchen, Blechkuchen und Kaffee aus großen Boules. Hier ist nichts aufgehübscht, sondern strahlt einfache  Gemütlichkeit in einer  authentischen Atmosphäre aus.

Übernachten:

25 Hours Hotel

Doppelzimmer ab 105 Euro. Liegt an der Grenze zwischen Ottensen und Bahrenfeld. Besticht mit seinem 60. Und 70. Jahre Charme. Wer wird auf individuelles Design und herausragenden Service legt, sollte hier einchecken.

Schlafschön

Ab 95 Euro. Liegt im ruhigen Stadtteil Rotherbaum. Die 6 Zimmer der kleinen Pension sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet.

Hamburg macht Sehnsucht. Fernweh. Steht man am Hafen und beobachtet das Beladen der Container, will man sich am liebsten mit verfrachten lassen. Auf nimmer wieder sehen und Ahoi Matrosen.

 

 

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